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 Der RIECHER - DAS ZEITUNG - DIE INFO





 

Themen / Fragestellungen der eigenen (künstlerischen) Arbeit           

Seit 1999 erscheint DER RIECHER mehr oder minder regelmäßig. Er besteht im Normalfall aus zwei Bögen gefaltetem DIN A4-Papier, die dann in einander gelegt eine kleine Mini-Zeitung ergeben. Ursprünglich wurde er Schwarz/weiss xerographiert, wenn es gut ging auch mal in Farbe und ab 2007 immer auch digital erhältlich: http://riecher.blogspot.com/

Grundsatz ist seit ehedem: “Wenn wir uns gegenseitig besser informieren würden, wären WIR einfach besser informiert.” Die brutale Konsequenz dieses Ansatz war im Jahre 1999 keineswegs abzusehen. Auch wenn der Riecher ein Vorreiter von sozialen Medien zu sein scheint, hat er doch eingebaute Bremsklötze in sich:

- er wird zu allermeist von Hand gefertigt - sprich geschrieben

- das Lesen verlangsamt sich durch die Handschrift ebenso

- die Erstellung an sich eines Riechers ist grundsätzlich therapeutischer Natur auch wenn keine pathologische Diagnose besteht

- die Auseinandersetzung im Alltag mit den umgebungsbedingten Unwirtlichkeiten benötigt ein Format, das beides leistet: interne Auseinandersetzung und folgend Veröffentlichung

- hierbei gehören die Kontrolle des Selbst aber auch die Kontrolle der Äußerung unbedingt zu der täglichen Übung, die beim Riechern zu bewältigen sind

- allerdings gilt immer: Schreib Deinen Riecher bevor der Nachbar es tut !

 

Ideen zum Austausch mit Gruppen / Vereinen

DESWEGEN JETZT AN ALLE IN THALLWITZ: LUSTIG IST WOANDERS - JETZT WIRD ERNST GEMACHT: RIECHERST DU – RIECHER ICH – RIECHERN IST IMMER UND ÜBERALLL

Der, die, das Riecher ist ein Konzept und gleichzeitig ein Rezept zur täglichen Hygiene.

- du besorgst dir 2 Bögen DIN A4 Papier, faltest sie ind er Mitte und steckst sie dann zusammen. (das ist das einfachste falls du irgendwann einmal das Bedürfnis haben solltest sie an die Wand zu hängen und du den Riecher nicht immer umdrehen musst zum lesen)

- Stifte zum Schreiben und Farben zum Ausmalen und 1 Kleber braucht man auch ab und zu

- dann geht es los und man kann seiner Zeitung mal einen Namen geben; wenn einem nichts einfällt wird es halt ein Riecher….oder wie sagst du denn zu deiner Nase, wenn du mit ihr sprichst?

- jetzt schreibt jeder auf was er weiß, was er gehört hat, was er vermutet und worüber er sonst noch eine Meinung hat getreu dem Motto:

Jegliche Menschliche Kommunikation = Fakten (+Anekdoten) + Vermutungen + Beurteilung

- für Gruppenzusammenhänge kann man aus den Einzel-Riechern eine größere Zeitung erstellen eventuell sogar eine Redaktion gründen. Dann beginnt man die Artikel dementsprechend zu sortieren und so eine große Zeitung zu erstellen.

- natürlich wird jede Gruppierung automatisch auch eine Art Vereinszeitung dabei produzieren, weil man sich ja deswegen kennt und trifft. Aber Thallwitz ist der Horizont für den geschrieben und gedacht werden kann: Was sollte jeder wissen und was will man lieber gar nicht hören

- gerne mache ich einen Einführungs-Workshop und nehme an den Redaktionsitzungen online teil.

 

Medien: Der Riecher ist eine Zeitung oder/und will zumindest eine sein! Das ist der Filter der mitgedacht werden muss. Wie schreib ich, dass es jemand anderes kapiert. Und was berichte ich das unmöglich verstanden werden kann, aber dann vom Leser selbst transformiert werden muss. Zeitung ist immer mitdenken.

 

Benötigte räumliche und technische Voraussetzungen:

- man kann sich im Reussischen Hof alleine an einen Tisch setzen oder man holt sich einen Kaffee in der Bäckerei Höhne und setzt ich auf eine Parkbank

- wenn man mehr Auflage will kopiert man den Riecher

- zur digitalen Verbreitung braucht man einen Scanner + Computer (oder mit dem Smartphone abfotografieren und hochladen)

Erwartete Produktionskosten:

Das hängt stark davon ab, wie, was und mit welcher Gruppe im Pavillon präsentiert werden soll. Natürlich sind die bestehenden Ausgaben zugänglich und können als Referenz-Material gezeigt werden. Das kostet im günstigsten Fall nur den Ausdruck vor Ort.  Eventuell kann man die ein oder andere Ausgabe rahmen.

Von da aus sind die Produktionskosten gemeinsam mit der Gruppe und den Paten zu verhandeln und zu bestimmen. Das wäre teil der Gruppen- und Redaktionsarbeit, das zugestandene Budget einzusetzen und die Präsentation daran auszurichten.

- will man eine Wandzeitung machen

- macht man eine Lesung

- gibt es eine Art Riecher Radio

- verteilt man den Riecher von Haustür zu Haustür

- ...

 



 

 

 

 

 

".....i vått och torrt" for Biljana Ciric's WCSCD

https://ivattochtorrtbk.blogspot.com      


Curatorial Shelf for AMFAP:                                                                                        

The Curatorial – a psychological condition (for my Post-Doctoral Fellowship)



Questionnaire: (PLEASE FILL IN AND COUNT THE YESES):

1) All your travel is paid by your employer?         Yes            No
2) The percentage of the jobs you occupy is more than 120%        No      Yes (How much:      )
3) Even outside your field you are an expert on many things?       No          Yes
       If yes please list which:
4) You are first and foremost an artist?     Yes      No      Part Time
5) Did you ever respond to an email without reading it first?       Yes      No    Mostly (=3 Yes)
6) You never read a book without an exhibition in mind?       Yes       No
7) Your colleagues are your friends and your friends are your networks?    Yes         No
8) The art works you own are all gifts?      Yes        No
9a) Your flat is predominantly white?         Yes         No
9b) No carpets on the floor?        Yes       No
9c) Even at home you have a technician coming in for hanging work?     Yes       No
10) You naturally know when things are crooked?        No       Yes
11) Your PHD is not on hold it is in progress?   
                                   Yes        No      I actually gave up (subtract two yes)
12) Which one of these would you prefer not to?  
         Manifesta              documenta            Venice           (for each please subtract one yes) 
13 a) What do you tell your parents you do?

13 b) What do you think your parents tell your grandparents what you do?

Result
- Up to 5 Yes: there is still hope
- Up to 10 Yes: this is the last chance to turn around!
- Above 10 Yes: Don’t you dare to CURATE me